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Eine geführte Tour: 3D-Rotation

Wenn mehrdimensionale Daten analysiert werden sollen, sind Menschen stark eingeschränkt, da sie sich nicht mehr als vier Dimensionen vorstellen können (z.B.: drei Dimensionen im Euklidischen Raum und die Temperatur der Probenwerte). Dieses schmale Fenster zur Welt der multivariaten Daten ist weiters noch durch die zweidimensionale Natur des Computerbildschirmes eingeschränkt; bestenfalls kann eine dreidimensionale Abbildung auf dem Bildschirm erreicht werden, wenn zum Beispiel eine Farbcodierung verwendet wird, um eine dritte Dimension darzustellen. Es ist daher wünschenswert, eine weitere Dimension in den Bildschirm zu bringen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Rotation der Daten, in dem ein dreidimensionaler Subraum auf die zwei Dimensionen des Computerbildschirmes projiziert wird. Die Rotation schafft die Ilusion eines dreidimensionalen Bildes, was in einer vierdimensionalen Darstellung resultiert, wenn die Farbcodierung für eine weitere Dimension verwendet wird.

Um eine 3D-Rotation zu starten, laden Sie die Datei IRIS.IDT, und klicken Sie auf den Befehl Visualisierung/3D-Rotation. Zu Beginn wird eine statische Darstellung von drei Variablen auf den Bildschirm projiziert. Zwei Modi der Rotationsdarstellung sind möglich: ein manueller Modus (der beste Weg, sobald Sie einige Übung haben) und der automatische Modus.

Klicken Sie für einen ersten Versuch auf den Knopf Auto Rotation. Damit startet die automatische 3D-Rotation, und lässt den gewählten Subraum entsprechend eines Schemas rotieren, das sicherstellt, dass Sie die Daten letztendlich aus allen möglichen Perspektiven innerhalb eines bestimmten Zeitraumes betrachten können. Die Rotationsgeschwindigkeit kann durch Wahl der Zahlen rechts neben dem Auto Rotation-Knopf angepasst werden.

Die 3D-Rotation kann auf verschiedene Weisen eingestellt werden. Sie können die Größe der Darstellung, die Art der Achsen und die Variablen, die für die Darstellung verwendet werden, ändern. Das Kontextmenü des Diagrammfensters (durch Anklicken des 3D-Diagrammfensters mit der rechten Maustaste) bietet weitere Optionen.

Als nächstes wollen wir nun die manuelle Rotation versuchen. Falls die automatische Rotation noch läuft, schalten Sie diese jetzt aus. Das Bild kann bewegt werden, in dem die linke Maustaste gedrückt gehalten wird, während gleichzeitig die Maus bewegt wird. Eine horizontale Bewegung des Mauszeigers lässt die Abbildung um die z-Achse rotieren, eine vertikale Bewegung bewirkt eine Rotation um die x-Achse. Mit einiger Übung sollten Sie bald im Stande sein, einen guten Überblick über die Daten zu bekommen.

Manchmal können Sie Besonderheiten der Daten (z.B.: Ausreisser) sofort sehen, wenn Sie die Rotationsdarstellung einsetzen. Falls Sie Objekte des Datensatzes identifizieren möchten, können Sie dazu den Befehl Info aus dem Kontextmenü verwenden. Wenn er aktiv ist, wird durch Anklicken des 3D-Diagrammfensters der Datenpunkt angezeigt, der der aktuellen Position des Mauszeigers am nächsten ist. Die Information zum gewählten Probenwert wird in der Systemsteuerung des 3D-Fensters dargestellt.


Last Update: 2012-Jul-25